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Freitag, 25. Dezember 2015, 23:16

Federn für CelicaT18 sti

Hallo,

Ich hatte diesen Beitrag auch schon im Toyotas Forum geschaltet, wollte es aber auch nochmal hier probieren:

Ich habe da ein paar Problem mit den vorderen Federn meiner Celica T18 Sti. Die alten Federn habe mittlerweile gut 330000km runter. Am Ende war ein Knackgeräusch am rechten Federbein zu vernehmen, und zwar immer dann, wenn ich eingelenkt habe. Das war dann nach dem Wechseln der Federn und der Stoßdämpfer weg. Allerdings habe ich mich bei den Federn vergriffen und versehentlich die für die 2.0l Celica gekauft. Folglich liegt der Wagen jetzt vorne 5 cm höher (8o ... ...). Als ich meinen Fehler korrigieren wollte, stellte ich fest, dass es für die 1,6 keine Federn im Zubehör gibt. Die von Toyota sind leider sehr teuer (falls sie noch lieferbar sein sollten). Das Verwenden von gebrauchten Federn wollte ich eigentlich vermeiden.
Was nun ???
Ich habe gesehen, dass man Federn nachfertigen lassen kann. Ist sowas teuer, und hat jemand damit Erfahrung?
Eine alternative wäre noch (da auch die hinteren Federn bald fällig sind) ein Tieferlegungssatz zu verbauen (H&R / Lesjöfors). Die scheint es noch zu geben. Aber eigentlich wollte ich die 1.6er Celica als Alltagsauto nutzen. Tieferlegen stand deshalb nicht gerade auf dem Programm. Außerdem entstehen dadurch Folgenprobleme... ich habe z.B. 15 Zoller für den Sommer (ich glaube mit 195er oder 205ern). Wird das möglicherweise knapp? Zusätzlich möchte ich die original Anhängerkupplung (Westfalia) verbauen .... ja ich weiß, eigentlich ein Frevel, aber ich fahre nunmal nur Celicas und eine muss ich dementsprechend alltagstauglich halten. Zu meiner Verteidigung der Hacken ist abnehmbar ;) . Weiß von Euch jemand wie eng es da mit der Zulassung werden kann, gerade mit der Kombination aus Reifen und der Höhe der Anhängerklupplung?

Best Grüße,
Tim

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Samstag, 26. Dezember 2015, 09:22

Ich würde nie Tieferlegen, wenn ich den Effekt nicht ausdrücklich haben will. Wobei es ja nun auch ganz moderate Federn von Eibach mit -30mm gibt. Da sollte Deine Bereifung noch machbar sein...Es ist übrigens nicht nur die Breite der Reifen, die das limitiert, sondern auch die Einpresstiefe der Felgen. Ich hatte auf meiner AT zum Beispiel die T23 Felgen drauf, zusammen mit 205/50-16...das wäre gar kein Problem gewesen. Wobei manche TÜV´ler dann bei der Eintragung kategorisch umbördeln verlangen.

Hängerbetrieb und Tieferlegung schließen sich nicht aus, allerdings kommt das auch auf den Hänger an- Ist es ein Einachs-Baumarktanhänger oder ein Offroad-Unimog-Anhänger, den Du ziehen möchtest? Das macht schon einen Unterschied...

Das knacken würde ich übrigens immer eher in den Domlagern oder in den Antriebswellen verorten, als in den Federn.
Die Federn von Toyota sind schon Qualitativ sehr gut recht haltbar, von daher würde ich auch gebrauchte Federn aus vertrauenswürdiger Quelle nicht ausschließen.

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Sonntag, 27. Dezember 2015, 00:15

Hi,

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich würde auch nur tieferlegen, wenn es die letzte Möglichkeit wäre. Hätte das eigentlich Auswirkungen auf eine spätere H-Zulassung?
Ich hatte das Knacken auch erst an anderen Stellen vermutet. Patiel stimmte das auch, allerdings habe ich bereits sonst schon alles getauscht: also Domlager, Koppelstange, Traggelenk, Buchsen, Gelenksatz,...eigentlich ist jetzt bis auf die Federn das gesamte Fahrwerk neu. Aber beim Wechsel auf neue Dämpfer und die falschen Federn hatte sich das Knacken ja auch erledigt. Das macht mir also nicht mehr so große Sorgen.
Als Hänger käme wohl eher die 750 kg Baumarkt-Variante in Frage, da ich für Größere 2 Monate zu spät geboren wurde :-S. Ich hatte bei einem Tieferlegungssatz in den Unterlagen gelesen (ich glaube h&r), das die Kupplung bei maximaler Achslast eine bestimmte Höhe nicht unterschreiten darf. Da ich die Kupplung aber noch gar nicht eingebaut habe, weiß ich nicht, wo ich landen werde. Hat jemand da Erfahrungen?

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Sonntag, 27. Dezember 2015, 09:45

Hallo,

zur Anhängerkupplung in Verbindung mit Tieferlegung: der Kugelkopf muss bei vollbeladenem Fahrzeug zwischen 35 und 42 cm über der Fahrbahn liegen.
Tieferlegung mit H-Kennzeichen ist ein Problem, sieh mal hier:

www.tuev-sued.de/uploads/images/13360499…at-oldtimer.pdf

liegt aber im "Ermessen" des Prüfers, je nach dem, ab wann z.B. H&R die Federn zum 1.Mal verkauft hat.

Grüße von einem der z.Zt. mit dem TÜV um's H-Kennzeichen fürs Rallye-Auto "kämpft". :D

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Sonntag, 27. Dezember 2015, 10:09

Falls du Federn anfertigen lassen willst: Fa. Rüter . Udo "youare" hat da positive Erfahrungen gemacht. Er kann dir sicher Genaueres sagen.

Gruß, Rory

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Sonntag, 27. Dezember 2015, 12:51

Ich habe mir bei der Firma Rüter Federn machen lassen. Herr Rüter ist sehr freundlich und hilfsbereit. Es kommt ein wenig darauf an was man haben möchte. Er hat nicht alle Drahtdurchmesser vorrätig, es lohnt sich auf jeden Fall mal anzurufen. Er hat ca.2 Wochen für meine Federn gebraucht. Hatte ein Muster dabei und den oberen Federteller. Oben mussten die Windungen etwas kleiner im Außendurchmesser sein.

Es hat alles super gepasst und hat ca.110 Euro gekostet (für 2 Federn)

Kann ich nur empfehlen.

Schöne Brüssel
Udo

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Sonntag, 27. Dezember 2015, 17:14

Das mit dem Nachfertigen der Federn klingt sehr gut. Vielen Dank für den Tip! Da werde ich mich gleich mal nach den Feiertagen melden. Sind denn eigentlich solche nachgefertigten Federn für die Strasse zugelassen?


P.S.: @ JS61: ich drücke die Daumen für den TÜV. :-) Ist der P7 den BJ.85? Mit meinem P7 muss ich noch bis 2018 warten ... :-(

8

Sonntag, 27. Dezember 2015, 19:16

Habe im März den "30 jährigen" TÜV. Dort soll die H-Abnahme dann mitgemacht werden. Momentan klemmt es an der Paseo Bremsanlage (254mm)
und einer Reifengröße (165/50 r15 Semislick, Größe gabs damals noch nicht). Hoffe, dass ich den Prüfer bis März überzeugen kann. Auf die Reifen könnte
ich noch verzichten, da ich auch R888 in 185/60 r14 bekomme. Sind aber als Semis viel zu breit für das Auto.

Grüße Jörg